Adrenalin (auch bekannt als Epinephdrin) wird auch als Stresshormon bezeichnet, da es ins besonders bei Stresssituationen ins Blut ausgeschüttet wird. Ursprünglich sorgte das Adrenalin im Körper dazu, bei Gefahrensituationen besser  reagieren zu können und schnell an Energiereserven für einen Kampf oder eine Flucht zu gelangen. Die psychische Belastung führt im Körper zu einer Erhöhung des Blutdrucks und des Herzschlags. Das freigesetzte Adrenalin wird im Normalfall jedoch schnell wieder abgebaut.

Nutzung von Adrenalin in der Medizin:

Adrenalin findet besonders in Notfällen seine Anwendung, da es zum Beispiel bei der Reanimation eine lebensrettende Wirkung entfaltet. Es findet als Medikament seine Anwendung bei der Herz-Lungen Wiederbelebung nach einem Herzstillstand oder bei Kreislaufschocks seine Anwendung. Hierbei kann es intravenös (in eine Vene), intraossär (in die Knochenmarkhöhle) oder intrakardial (direkt ins Herz) verabreicht werden. Es gehört heutzutage zum Empfohlenen Standard bei Reanimationen.

Adrenalin im Sport:

Heutzutage bewegen wir uns weit weniger als unsere Vorfahren. Besonders beim Sport schüttet der Körper Adrenalin aus, um Energie freizusetzten und uns leistungsfähiger zu machen. Durch diese Ausschüttung reguliert der Körper zusätzlich unseren Hormonhaushalt. Im Extremsport wie Bungee Jumping, Rafting oder Fallschirmspringen wird letztlich so viel Energie frei, dass es zu einem Rauschzustand kommt. Dies wird als Adrenalin-Kick bezeichnet und kann unter Umständen süchtig machen.

Meine Empfehlung

Sport führt zu einer Regulation des Adrenalinhaushalts und sorgt daher zu einer Erhöhung des körperlichen Wohlbefindens. Da ein dauerhaft erhöhter Wert von Adrenalin im Blut auch unerwünschte Nebenwirkungen, wie Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Krämpfe nach sich ziehen kann, empfehlen wir weiterhin einen Abbau von Stress (z.B. mit Sport) und verminderten Konsum von Kaffee oder Alkohol.