Latziehen hinter dem Nacken weiter Griff

latziehen hinter dem nacken weit - Latziehen hinter dem Nacken weiter Griff

Ausgangsposition:

Unter Berücksichtigung des eigenen Fitnesslevels und Trainingstyps wird zunächst ein geeignetes Gewicht vorbereitet. Dann wird im Stand die am Kabelzug befindliche Stange im Obergriff so weit wie möglich erfasst, danach setzt man sich aufrecht und ohne Beugung in der Hüfte auf die Gerätebank. Die Hände werden nach oben und in einer Linie mit dem Kabelverlauf gehalten.

Übung:

Aus der Position mit den nach oben ausgestreckten Armen wird nun durch das Beugen der Ellenbogen zur Brust gezogen (durch die Kontraktion der Brustmuskeln). Während man die V-Bar zum Körper zieht wird ausgeatmet, beim Zurückkehren in die Ausgangsposition eingeatmet.

Merke:

Wenn man sich leicht nach hinten beugt, sollte darauf geachtet werden, dass der Rücken im Bereich der Taille nicht gebeugt wird. Die Füße bleiben fest auf dem Boden. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Wirbelsäule im Nackenbereich nicht nach vorn gedrückt wird.

Empfehlung:

Um die Technik gut erlernen zu können, sollte man mit einem geringeren Gewicht beginnen.

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Das weite Latziehen zum Nacken oder die Klimmzug-Variante (weite Klimmzüge zum Nacken) ist eine Übung, die auf die Lats abzielt.

Der größte Unterschied zwischen dem Latziehen mit schulterbreitem und denen mit weitem Griff ist, dass sich bei der Übung mit dem weiten Griff die Ellenbogen neben dem Rumpf, nicht davor bewegen. Diese Bewegung eignet sich für die Ausbildung des Lats am besten – andere Muskeln werden in einem geringeren Maße als beim schulterbreiten Griff einbezogen.

Es ist schwer, einen Grund dafür zu finden, dass die Stange zum Nacken geführt werden sollte: diese Bewegung ist kürzer als die „normale“ Version des Latzugs, weniger effektiv und schädigt die Rotatorenmanschette, eine Gruppe von Sehnen und kleinen Muskeln im Schulterbereich, bedeutend mehr.

Ein weiteres Problem beim weiten Latzug zum Nacken ist, dass man den Kopf nach unten halten muss. Das ist keine sehr vorteilhafte Position für den oberen Rücken, da er unter enormem mechanischen Druck steht. Die Erweiterung des Zwischenraums zwischen den Wirbelkörpern macht den Trainierenden anfällig für Verletzungen des oberen Rückens einschließlich Bandscheibensprüngen.

Eine mögliche Erklärung für die Beliebtheit der Latzüge zum Nacken ist, dass sie schwerer und somit eine größere Herausforderung sind. Viele Sportler folgen vielleicht dem Motto: Ohne Fleiß kein Preis und merken buchstäblich nicht, dass schwerer nicht immer auch effektiver bedeutet.

httpv://www.youtube.com/watch?v=v/Fvv97TB46d0

Marcus Graf

Geschrieben von Marcus Graf

Ich weiß aus eigener Erfahung, dass Fitness nicht immer leicht ist. Auf Athl3tics will ich dir deshalb helfen deine Fitnessziele zu Erreichen. Hier gibts Ernährungspläne, Trainingspläne und jede Menge Fitness Tipps.

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